02.05.2014: Sven Giegold

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Sven Giegold (MdEP): „Europäische Demokratie“

Das Jean-Monnet-Centrum für Europastudien (CEuS) lädt ein zum Vortrag mit Diskussion:
„Europäische Demokratie“
Vom Europa der Staaten zu einem Europa der Bürgerinnen und Bürger
Moderation: Prof. Dr. Ulrike Liebert (CEuS)

Der drohende Erfolg von Populisten bei der Europawahl, die drohende niedrige Beteiligung markieren die Krise der Europäischen Demokratie. Sven Giegold, Grüner Spitzenkandidat, ist überzeugt: die Bürgerinnen und Bürger erwarten mehr Demokratie, Transparenz und Stärke des Europaparlaments um sich wieder für dessen Wahl zu begeistern. Als Nahrung für diesen Hunger auf Veränderung beschreibt er konkrete Wege – möglich weitgehend innerhalb der geltenden EU-Verträge – für mehr Rechtsstaat statt Berlusconi und Orban, für Transparenz statt Lobbykratie und für eine EU-Kommission des Parlaments statt des Rates. Ein neuer Gesellschaftsvertrag kann der EU neue Legitimität nur durch mehr Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger bringen – durch die Aufwertung der Europawahl und der EBI zu einer echten Bürgerinitiative.

Sven Giegold, Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bremen, gehört seit 2009 dem Europäischen Parlamentan. Er ist finanz- und wirtschaftspolitischer Sprecher, Koordinator der Grünen/EFA-Fraktion im Wirtschafts- und Währungsausschuss (ECON), war Mitglied im Ausschuss zur Finanz-, Wirtschafts- und Sozialkrise (CRIS) und gehört dem Beschäftigungsausschuss (EMPL) an. Er ist Mit-Initiator und -Gründer zivilgesellschaftlicher Organisationen wie „Finance Watch“, Institut Solidarische Moderne e.V., Attac Deutschland, Internationales Tax Justice Network (London), ökologische Wohnungsgenossenschaft AllerWohnen eG und das Ökologische Zentrum in Verden.